Sind Vermögens-Apps sicher?

Sind Vermögens-Apps sicher?

Das hängt davon ab, was die App von dir verlangt. Apps, die deinen Online-Banking-Zugang brauchen, geben deine Zugangsdaten an einen externen Kontoaggregator weiter, und deine Sicherheit hängt dann von dessen Schutzmaßnahmen ab. Apps, die ganz ohne Bankverbindung auskommen und bei denen du deine Zahlen selbst einträgst, umgehen dieses Risiko von vornherein, weil es keine Zugangsdaten gibt, die überhaupt gestohlen werden könnten. Vermögenstracker : Finanzen gehört zur zweiten Gruppe: keine Bankverbindung, kein Account, deine Zahlen bleiben auf deinem Gerät.

Warum die Sorge bei Vermögens-Apps berechtigt ist

Eine Vermögens-App will naturgemäß alles sehen: Ersparnisse, Wertpapiere, Immobilien, Gold, Schulden. Das ist eine ungewöhnlich große Menge sensibler Finanzdaten an einem Ort, und genau deshalb lohnt sich die Frage nach der Sicherheit, bevor man loslegt. Die eigentliche Sorge betrifft selten das Dashboard selbst, sondern das, was dahinterliegt: Wer hat Zugriff auf deine Bankdaten, wo werden sie gespeichert, und was passiert damit, wenn der Anbieter verkauft wird, gehackt wird oder das Geschäft aufgibt.

Zwei grundverschiedene Arten von Vermögens-Apps

Fast jede Vermögens-App lässt sich einer von zwei Gruppen zuordnen, und die Sicherheitsfrage stellt sich für beide unterschiedlich.

  • Apps mit Bankverbindung greifen über PSD2-Schnittstellen und einen Kontoaggregator auf deine Bank- und Depotkonten zu. Das ist bequem, und seriöse Anbieter verschlüsseln die Verbindung und speichern keine Passwörter im Klartext. Trotzdem existiert irgendwo außerhalb deiner Kontrolle ein Zugriffstoken auf dein Geld.
  • Manuelle Apps lassen dich die Beträge selbst eintragen. Es gibt keine Bankdaten weiterzugeben, weil es keine Verbindung gibt. Die einzigen externen Daten, die solche Apps abrufen, sind öffentlich, etwa der aktuelle Goldpreis oder ein Kryptokurs, und verraten nichts über dich persönlich.

Keine der beiden Gruppen ist automatisch unsicher, seriöse PSD2-Anbieter unterliegen in Deutschland der BaFin-Aufsicht und der DSGVO. Aber wenn genau die Herausgabe deiner Bank-Zugangsdaten das ist, was dich stört, nimmt dir eine manuelle App dieses konkrete Risiko vollständig ab, statt es nur zu versprechen zu verwalten.

Worauf du vor dem Vertrauen achten solltest

  1. Braucht die App deine Bankzugangsdaten? Dann finde heraus, welcher Aggregator dahintersteckt, und lies dessen eigene Sicherheitsseite, nicht nur das Marketing der App.
  2. Wo landen deine Daten? Auf deinem Gerät, oder auf einem Server, der an ein Konto gebunden ist, das du erst anlegen musstest?
  3. Lässt sich die App selbst sperren? Face ID oder Touch ID schützt zusätzlich, falls dein Handy verloren geht oder in fremde Hände gerät.
  4. Was passiert, wenn du aufhörst, sie zu nutzen? Kannst du deine Daten exportieren und löschen, statt dass sie unbegrenzt auf einem Server liegen bleiben?

Wie Vermögenstracker : Finanzen das umsetzt

Vermögenstracker : Finanzen umgeht die Bankdaten-Frage, indem die App sie erst gar nicht stellt. Du trägst Bargeld, Ersparnisse, Immobilien, Gold, Silber und Krypto von Hand ein, und die App ruft aus dem Internet nur öffentliche Marktpreise ab. Es gibt keinen Account, den du anlegen musst, und keinen Server, der eine Kopie deiner Finanzen speichert. Zusätzlich kannst du Face ID oder Touch ID zum Öffnen der App verlangen und deine Daten jederzeit als CSV-Datei für dich selbst exportieren.

Der Kompromiss, den man kennen sollte

Manuelle Apps sind sicherer in dem konkreten Sinn, dass es weniger zu verlieren gibt, aber die laufende Eintragsarbeit liegt bei dir. Du bekommst keinen automatischen Feed jeder einzelnen Transaktion. Stattdessen bekommst du eine kleinere, einfachere Angriffsfläche: keine Zugangsdaten, die abfließen können, kein Server-Breach, um den du dich sorgen musst, und die Gewohnheit, hin und wieder selbst nach deinen Zahlen zu schauen, statt das lautlos einem Feed im Hintergrund zu überlassen.

Vermögen tracken, ohne dass etwas abfließen kann

Kostenlos für iPhone. Keine Bankverbindung, kein Account, und eine Face ID oder Touch ID Sperre, wenn du sie willst.

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Häufig gestellte Fragen

Ist es sicherer, eine Vermögens-App ohne Bankverbindung zu nutzen?

Es nimmt ein konkretes Risiko weg: Deine Bankzugangsdaten werden nie mit der App oder einem externen Aggregator geteilt, weil es von vornherein keine Verbindung gibt, die eingerichtet werden müsste.

Speichert Vermögenstracker : Finanzen meine Daten auf einem Server?

Nein. Du trägst deine Zahlen auf deinem Gerät ein, und dort bleiben sie auch. Die App kontaktiert das Internet nur, um öffentliche Preise für Metalle und Krypto abzurufen.